Politik- und Öffentlichkeitsarbeit
Petition Verordnung über die Leistungsangebote der Familien-, Kinder- und Jugendförderung
Die FKS Spielgruppen Kanton Bern, hat am 20.12.2024 die Petition mit insgesamt 1'267 Unterschriften eingereicht. Darin ersuchen wir die Kantonsregierung, die Verordnung anzupassen und die Begrenzung der Stundenzahl aufzuheben.
Begründung:
Unter Artikel 2 "Familienergänzende Kinderbetreuung", Abschnitt 2.1 "Bewilligung und Aufsicht von Kinder-tagesstätten", Unterabschnitt 2.1.1 "Allgemeines", Art. 4 "Bewilligungspflicht", wird unter Punkt 2b die Anzahl der Stunden, die ein Kind in einem Betreuungsangebot, das keine Kita ist, verbringen darf, auf 6 Stunden pro Woche reduziert.
Mit dieser Einschränkung ist es nicht mehr möglich, ein Kind mehr als zweimal pro Woche in eine Spielgruppe zu geben, die es in allen Bereichen fördert und unterstützt. In der Stadt Bern wurde dieses Angebot sehr gewünscht und unterstützt, auch andere Gemeinden standen dem wohlwollend gegenüber.
Diese Einschränkung bedeutet, dass ein Kind weniger Förderung in der frühen Kindheit erhält, unabhängig davon, ob dies von den Eltern gewünscht wird. Viele Eltern können diese Einschränkung nicht nachvollziehen. Dasselbe gilt für die Spielgruppenleitungen, die dadurch in ihrer pädagogischen Arbeit eingeschränkt werden. Sie erleiden eine nicht unbeträchtliche finanzielle Einbusse, die nicht so einfach aufzuholen ist. Und die bisherigen Kinder, die noch ein weiteres Jahr so gefördert werden wollen, müssen ebenfalls mit Einbussen in ihrer Förderung rechnen.
Medienberichte zur Petition
BT_18012025.pdfChancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
Die FKS Spielgruppen Kanton Bern und seine Mitglieder begrüssen den Vorentwurf und den Entwurf des erläuternden Berichts der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates «Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter».
In der Vernehmlassungsantwort auf die Parlamentarische Initiative von Mathias Aebischer, nimmt die FKS Spielgruppen Kanton Bern zu drei Themenbereichen detaillierter Stellung:
- Bemerkungen zur nationalen Strategie
- Bemerkungen zu bedarfsgerechten Angeboten
- Bemerkungen zur kantonalen Finanzierung